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Benefizkonzert für Jemen

 
     
 

Benefizkonzert für Jemen

Der Krieg im Jemen unter Führung Saudi-Arabiens hat laut UNO zur "weltweit schlimmsten humanitären Krise" geführt. Hilfsorganisationen beklagen zehntausende Tote, durch Bombardements, durch Cholera, und Hungersnot. Eingesperrt in ihrem Land, kann niemand fliehen, denn Hafen- und See-Blockade machen die Flucht unmöglich. Millionen Menschen sind vom Hungertod bedroht, jedes zweite Kind ist chronisch unterernährt, das Leben von Hunderttausenden hängt am "seidenen Faden".

Deshalb veranstaltet die "Initiative Jemen" mit dem Aktionsbündnis gegen die "NATO-Sicherheitskonferenz" und in Zusammenarbeit mit dem Münchner Friedensbündnis, ein

Benefizkonzert für Jemen
am Freitag, 8. Februar 2019, im Feierwerk.

Hansastraße 39-41, Beginn 19:30 Uhr

Mit dem Benefizkonzert sollen konkrete Projekte von Misereor und OXFAM im Jemen finanziell unterstützt werden: Versorgung mit Trinkwasser, mit Hygiene-Sets zum Schutz vor Cholera, mit Nahrungsmitteln und lebenswichtigen Gütern. Die Bevölkerung ist dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen, täglich verhungern Kinder, täglich verschlimmert sich das unvorstellbare Leid der Bevölkerung.

Mit dem Benefizkonzert wollen wir helfen, aber auch die Verbrechen des Krieges anklagen.

Der Krieg im Jemen steht in besonders alarmierender Form für die Schrecken und Grausamkeiten jedes Krieges - und: Er betrifft UNS: denn, ohne die Waffenlieferungen, insbesondere aus Deutschland und anderen NATO Staaten wäre der Krieg so nicht möglich.
Warum reagiert die Bundesregierung auf den Auftragsmord an Jamal Khashoggi mit dem Stopp der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien, nicht aber auf die seit 2015 andauernde brutale Kriegsführung im Jemen, die bislang mehr als 80 000 Tote gefordert und zu Millionen Hungernden geführt hat? Das Vorgehen der Kriegskoalition unter Führung von Saudi-Arabien im Jemen hätte längst nach Konsequenzen verlangt. Entgegen der politischen Grundsätze der Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern, hat sie seit 2015 Waffen und Kriegsgerät im Wert von mehreren Mrd. Euro an die Kriegskoalition verkauft.

Die Milliardengeschäfte mit dem Tod, vor allem deutscher Konzerne müssen beendet werden!

In der Woche nach dem Benefizkonzert finden in München die Proteste gegen die Nato-Sicherheitskonferenz statt. Dort treffen sich diejenigen, die mitverantwortlich sind für Tausende Tote und die humanitäre Katastrophe im Jemen.

Wir fordern: Schluss mit jeglicher Unterstützung und der Beihilfe zu Angriffskriegen
durch die Bundesregierung.

Beim Benefiz-Konzert ist Gelegenheit, sich über die Situation im Jemen und über Hilfs-Projekte zu informieren.
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Wir bitten Ihre Organisation um Unterstützung und Werbung für das Konzert.

Obwohl Künstler und Musikgruppen keinerlei Gage erhalten, entstehen natürlich Kosten für die Anmietung der Veranstaltungshalle, Tontechnik, Fahrtkosten der Musiker, Plakate und Flyer.
Deshalb bitten wir um Unterstützung zur Finanzierung der Kosten. Der Überschuss geht selbstverständlich an die Hilfsprojekte im Jemen.

Spendenkonto:
Friedensbüro e.V., Kennwort: Jemen, IBAN: DE66 7001 0080 0041 0398 01, BIC: PBNKDEFF.
Das Friedensbüro e. V. ist ein gemeinnütziger Verein

Veranstalter:
"Initiative Jemen", "Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz"
in Zusammenarbeit mit "Misereor", "Oxfam" und dem "Münchner Friedensbündnis".



 
 
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